Wildrose

Rosa spp.

preview hoep 00022 rosa wildrose hagebuttenRosen sind nicht nur wertvolle Zierpflanzen, sondern bieten auch die Möglichkeit, Blüten und Früchte in der Küche zu verwenden. Besonders die Hagebutten, die Früchte der verschiedenen Wildrosen und mancher Gartenzüchtungen, sind für Kinder interessanter als die Blüten. Das hat wohl auch damit zu tun, dass Hagebutten je nach Rosenart sehr unterschiedlich sein können. Es gibt Früchte in verschiedenen Rot-, Orange- und Brauntönen. Auch in ihrer Form variieren sie: von erbsengroß und rund bis walnussgroß oder längs-oval und birnenförmig.

Die häufigste und bekannteste Verwendung stellt der Hagebuttentee dar, für den sich alle Typen von Hagebutten eignen. Hauptsächlich werden Arten wie die hellrosa blühende Hundsrose (Rosa canina) und die etwas dunkler blühende Alpenrose (Rosa pendulina) genutzt. Die Früchte können frisch und getrocknet verwendet werden.

Brunnenkresse

Nasturtium officinale

preview hoep 00017 nasturtium officinale brunnenkresse
Wie manche andere Sumpf- und Wasserpflanzen wächst die Brunnenkresse in langen Trieben, die im kiesigen Grund eines Bachs oder im Schlamm eines Grabens immer wieder wurzeln und sich deshalb auch bei stärkerer Strömung gut verankern können. Die meist dunkelgrünen, leicht gefiederten Blätter und die rankenartigen Verzeigungen der hohlen Stängel helfen, die Pflanze von anderen Wasserpflanzen zu unterscheiden. Die Blätter schwimmen entweder an der Wasseroberfläche oder wachsen bis zu 30 Zentimeter in die Höhe. Blüten und Samen bilden sich allerdings vor allem an sonnigeren Plätzen

In feuchten Wäldern und an kleinen Bächen mit guter Wasserqualität kann man Brunnenkresse meist ohne allzu große Mühe finden und als schmackhafte Gewürzpflanze ernten – vorausgesetzt, die Pflanze kann eindeutig und richtig bestimmt werden. Das ist nicht nur für Kinder eine spannende und reizvolle Angelegenheit.

Probieren sollte man vor allem die jungen, hellgrünen Blätter der oberen Stängelregion, denn sie sind zart und schmecken am besten. Auch die Blüten können gegessen werden.

Apfel

Malus spp.

preview hoep 00015 malus domestica apfel„Der Apffelbaum ist allenthalben jedermann wohl bekannt. Es seyn aber desselbigen so viel und mancherley Geschlechts. Dass es unmöglich ist Diesselbige alle zu erzehlen und zu beschreiben.“

Diese Erklärung im Kräuterbuch des Tabernaemontanus (1731) gilt immer noch, auch wenn die Vielfalt an Kultursorten mittlerweile stark zurückgegangen ist. Während es um 1880 hierzulande noch Tausende verschiedener Apfelsorten mit großen und spannenden Geschmacksunterschieden gab, sind heute selbst in großen Baumschulen gerade noch 30 bis 40 Sorten als Pflanzware erhältlich – Tendenz sinkend. In den Supermärkten schrumpft das Angebot auf fünf bis sechs Apfelsorten zusammen, die weltweit angebaut und vermarktet werden. Bauernmärkte bieten oft die letzte Möglichkeit, wenigstens noch einige wenige der alten, oft sehr wertvollen Apfelsorten kennenzulernen und damit ihr völliges Verschwinden verhindern zu helfen.

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