Fleischfingerige Zitrone

Citrus sarcodactylis

preview hoep 00005 citrus sarcodactylis fleischfingerige zitroneDie Fleischfingerige Zitrone ist ein besonders merkwürdiger Vertreter der Zitrusfrüchte. Sie stammt höchstwahrscheinlich aus Nordwestindien, wo sie wegen ihres intensiven Aromas vielfältig genutzt wird und wo ihr vielleicht auch der Name „Buddhas Hand“ gegeben wurde. Das Fruchtfleisch ist allerdings nicht saftig wie bei anderen Zitrusarten, sondern von fester, etwas schwammiger Konsistenz.

Zwar gedeiht diese Zitrone am besten in Ländern mit subtropischem und mediterranem Klima, aber da sie vergleichsweise langsam wächst, kann sie auch als Kübelpflanze kultiviert werden.

Alpenhelm

Bartsia alpina

preview hoep 00003 bartsia alpina alpenhelmAuf sonnig gelegenen alpinen Matten oberhalb der Baumgrenze wächst manchmal eine Pflanze, deren Blüten und oberen Blätter tief violett leuchten. Für Carl Linné, den Namensgeber dieser Pflanze, war diese „düstere Färbung“ Anlass, die Art nach einem früh verstorbenen Freund zu benennen, dem im Alter von erst 28 Jahren 1738 in Surinam verstorbenem Kolonialarzt Johann Bartsch.

Der Alpenhelm ist auch in anderer Hinsicht interessant. Es ist ein Halbschmarotzer aus der Familie der Sommerwurzgewächse und kann mit Hilfe spezieller Wurzeln (Haustorien) Nährstoffe von anderen Pflanzen „abzapfen“. Er wird vor allem von Hummeln bestäubt.

Blumenkohl „Romanesco“

Brassica oleracea

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Die spiralige Anordnung der Blütenknospen des „Romanesco“ entspricht in besonders deutlicher Weise der berühmten Fibonacci-Zahlenreihe. Gleichzeitig bietet er ein gutes Beispiel für die Entwicklung der so genannten Selbstähnlichkeit und damit dem mathematischen Konzept fraktaler Strukturen.

Essen kann man ihn aber auch.

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