Alpen-Säuerling

Oxyria digyna

preview hoep 00019 oxyria digyna alpen saeuerlingIn den höheren Lagen der Zentralalpen findet man im feuchten Gesteinsschutt nicht selten ein Knöterichgewächs, dessen Blätter und Blüten würzig-säuerlich schmecken, was der Pflanze zum Namen Alpen-Säuerling verholfen hat.

Der Geschmack erinnert an den des Sauerampfers und ist auf den Oxalsäuregehalt der Pflanze zurückzuführen. Zudem enthält der Säuerling, der auch in Nordeuropa weit verbreitet ist, relativ viel Vitamin C. Bei den Eskimos und Lappen ist er daher als wertvolles Wildgemüse bekannt und beliebt.

Blauschote

Decaisnea fargesii

preview hoep 00010 decaisnea insignis blauschoteDie Blauschote oder Blaugurke fällt vor allem im Herbst auf, wenn der kleine Baum nach und nach seine gelb verfärbten Blätter verliert und die blau bereiften, gurkenartigen Samenschoten immer deutlicher hervortreten. Im Spätherbst, wenn das Laub meist schon ganz abgefallen ist, platzen die Früchte auf, und im Inneren der Schoten zeigen sich schwarze Samen, die von einer gallertartigen Masse umgeben sind.

In Südwestchina, wo das Gehölz seine Heimat hat und meist in Strauchdickichten wächst, werden die Früchte als Wildobst gesammelt.

Kartoffel

Solanum tuberosum

preview hoep 00025 solanum tuberosum kartoffel blueteViele Kinder in der Stadt (aber auch viele Erwachsene...) haben heutzutage nicht die geringste Vorstellung, wie eine unserer wichtigsten Nahrungspflanzen, die Kartoffel, wächst und blüht. Manche vermuten sogar, dass diese Pflanze gar nicht zu blühen braucht, weil die Knollen ohnehin immer wieder austreiben. Aus diesem Grund hier ein Bild zum Beweis, dass Kartoffeln nicht nur blühen, sondern ihre Blüten auch sehr attraktiv sind.

Und wenn wir schon Kinder darauf aufmerksam machen wollen: Die kleinen grünen Früchte, die sich dort später bilden, sind keine Erbsen und sollten keinesfalls gegessen werden.

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