Erbse

Pisum sativum

preview hoep 00020 pisum sativum erbseErbsen werden vom Menschen bereits seit mindestens 10 000 Jahren angebaut. Die ältesten Funde stammen aus der Jungsteinzeit und sind etwa 8 000 Jahre alt. In dieser Zeit entstanden vermutlich auch die ersten Kulturformen, die mit dem Ackerbau nach Mitteleuropa gelangten und neben der Linse zum Hauptnahrungsmittel der Menschen wurden.

Wer mit Kindern gärtnern will, sollte auf Erbsen – am besten Zuckererbsen – nicht verzichten. Auf einem sonnigen Platz mit möglichst feinkrümeliger, nicht allzu nährstoffreicher und tiefgründiger Erde ist der Erfolg nahezu unvermeidlich.

Knoblauchsrauke

Alliaria petiolata

preview hoep 00001 alliaria petiolata knoblauchsraukeIn lichten, eher feuchten Laub- und Mischwäldern, zwischen verschiedenen Sträuchern und an schattigen, krautigen Wegrändern ist die Knoblauchsrauke im Frühjahr eine der häufigsten Blütenpflanzen. Aber sie wird nur selten beachtet, denn ihre kleinen, weißen Blüten sind eher unscheinbar und auch ihre Blätter besitzen nichts Spektakuläres. Dennoch besitzt diese Pflanze eine bemerkenswerte Eigenschaft, die sie zu einer interessanten Nutzpflanze macht: die in ihr enthaltenen Glucosinolate (Senfölglykoside) werden zu den gesundheitsförderlichen sekundären Pflanzenstoffen gerechnet und machen die Knoblauchsrauke auch zu einer sehr aromatischen Würzpflanze für Salate, Brotaufstriche und Frischkäsemischungen.

Traubenholunder

Sambucus racemosa

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Neben dem Schwarzen Holunder wächst hierzulande auch noch eine andere Art, die weit weniger bekannt ist. Es handelt sich um den Traubenholunder (Roter Holunder), der regional auch Namen trägt, die auf seine Lieblingsstandorte verweisen: Wald-Holder, Hirschholunder, Vogelholunder oder Rotkehlchenbeere.

Anders als beim Schwarzen Holunder wachsen seine Blüten und die Früchte nicht in flach gewölbten Dolden, sondern in kleinen, dichten Trauben. Die Früchte sind leuchtend rot und bereits Ende Juli erntereif. Für die Verwendung als Wildobst gilt Ähnliches wie für den größeren Verwandten, wenn auch mit einer wichtigen Ergänzung: Da die Samen oder Steinkerne der Früchte auch im gekochten Zustand noch Giftstoffe enthalten, sollten die Früchte des Roten Holunder vor der Weiterverarbeitung stets passiert werden. Das heißt, dass diese Art, deren Früchte besonders viel Vitamin C und andere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, ausschließlich für die Herstellung von Saft, Sirup und Gelee genutzt wird.

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