Brunnenkresse

Nasturtium officinale

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Wie manche andere Sumpf- und Wasserpflanzen wächst die Brunnenkresse in langen Trieben, die im kiesigen Grund eines Bachs oder im Schlamm eines Grabens immer wieder wurzeln und sich deshalb auch bei stärkerer Strömung gut verankern können. Die meist dunkelgrünen, leicht gefiederten Blätter und die rankenartigen Verzeigungen der hohlen Stängel helfen, die Pflanze von anderen Wasserpflanzen zu unterscheiden. Die Blätter schwimmen entweder an der Wasseroberfläche oder wachsen bis zu 30 Zentimeter in die Höhe. Blüten und Samen bilden sich allerdings vor allem an sonnigeren Plätzen

In feuchten Wäldern und an kleinen Bächen mit guter Wasserqualität kann man Brunnenkresse meist ohne allzu große Mühe finden und als schmackhafte Gewürzpflanze ernten – vorausgesetzt, die Pflanze kann eindeutig und richtig bestimmt werden. Das ist nicht nur für Kinder eine spannende und reizvolle Angelegenheit.

Probieren sollte man vor allem die jungen, hellgrünen Blätter der oberen Stängelregion, denn sie sind zart und schmecken am besten. Auch die Blüten können gegessen werden.

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