16.06.2023 - Fachtag

„Kinder wollen draußen sein“
Fachtag Freilandpädagogik

Kinder sind Forscher: Sie wünschen sich eigene Gestaltungsmöglichkeiten und wollen "Ihre Welt" selbst ergründen und begreifen, auf ihre ganz eigene Art und Weise. Ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten, kann sich nicht auf Kita-Räume beschränken, sondern braucht „vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungs-möglichkeiten“ (Art. 10 BayKiBiG).

Die Freilandpädagogik wird dem gerecht, indem sie Natur- und Sozialräume in die kindliche Erlebniswelt integriert.

Der Fachtag zeigt die Entstehungsgeschichte der Freilandpädagogik auf und lädt die Besucher*innen ein, sich durch Impulsreferate, Podiumsdiskussionen und Workshops für eine Pädagogik der Vielfalt und der inneren und äußeren Öffnung inspirieren zu lassen.

Mitwirkende:
Edeltraud Prokop und Herbert Österreicher – Begründer der Freilandpädagogik
Dr. Peter Häfner, Grundschullehrer, „Wie schulfähig macht der Waldkindergarten“ – eine Studie
Helga Böhme-Konrad, Veranstalter, IBB Miesbach

Das Programm des Fachtages ist ab Januar 2023 auf der IBB Website veröffentlicht.

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

26.05.2023 - Tagesexkursion 09:15-16:30 Uhr

„Mooshamer Runde“
Eine Tagesexkursion

Beschreibung

Ausgehend von Ascholding, einem kleinen Ort südlich von München, führt uns eine Rundwanderung durch landschaftsprägende Bereiche des Voralpenlandes. Dabei verbinden sich Erdgeschichte, Naturkundliches und Kulturgeschichte mit Aspekten von Landnutzung, Tourismus, Lebensstil und Umweltschutz.

Die Strecke insgesamt wie auch der eine oder andere Abschnitt sind selbstverständlich auch gut geeignet für eigene Unternehmungen mit einer Kinder- oder
Jugendgruppe. Persönliche Erfahrungen und eigenes naturkundliches Hintergrundwissen sind gerade auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen von großem Wert. Dazu will diese Tagesexkursion Anregungen und Impulse geben – und gleichzeitig einen Beitrag zu einer gelingenden Work-Life-Balance leisten.

Ziel

An diesem Tag geht es vorrangig darum, sich einmal jenseits des pädagogischen Alltags mit Erdgeschichte, Naturkundlichem und Kulturgeschichte, mit Aspekten von Landnutzung, Tourismus, Lebensstil und Umweltschutz zu befassen.

Zielgruppe

Pädagog*innen in Kindergarten, Kinderhaus, Kinderhort.

Den genauen Treffpunkt mit Angabe der Adresse sowie weitere organisatorische Details erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung zusammen mit der Zusage.

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

30.03.2023 - Digitales Format auf der Plattform Zoom

"Freilandpädagogik in Theorie und Praxis"
Ein Grundverständnis für Kita-Träger, Leitungen und Fachberatungen

Freilandpädagogik ist ein seit 1997 etabliertes Konzept. Hintergrund dieses Konzeptes waren zahlreiche Hinweise aus Studien und Forschungsergebnissen, die damals schon deutlich machten, dass Natur-, Bewegungs- und Spielräume für Kinder in unserer Gesellschaft immer stärker eingeschränkt werden.

Beschreibung

Kinder leben heute aus unterschiedlichen Gründen überwiegend in Räumen. Dies führt nicht nur zu einer Entfrem-dung von der Natur, es schränkt auch ihren Bewegungsdrang, ihre gesundheitliche Entwicklung und ihre Bildungs-möglichkeiten deutlich ein. Der Mangel an Bewegungs- und Spielmöglichkeiten wird als eine der bedeutenden Ur-sachen für Entwicklungsdefizite bei Kindern angesehen. Wie zahlreiche Studien belegen, sind Spiele draußen, ins-besondere in einem möglichst wenig strukturierten Gelände, weitaus variantenreicher und langandauernder als in Innenräumen.
Aus diesen Gründen ist es im Interesse bedürfnisorientierter Pädagogik notwendig, auch das Umfeld einer pädago-gischen Einrichtung – Straßen, Spielplätze, Kulturstätten, Naturräume wie Wälder, Wiesen etc. – in die pädagogi-sche Arbeit einzubeziehen. Denn gerade die Vielfalt und Unterschiedlichkeit dieser Außenräume beeinflusst den psychischen und physischen Entwicklungsprozess der Kinder ebenso wie ihre Spiel-, Lern- und Bildungsprozesse.
Ein so verstandener ganzheitlicher Ansatz kommt der natürlichen Neugier, dem Forschergeist und dem nachhalti-gen Lernen der Kinder sehr entgegen.

Ziel

Der Seminartag gibt einen Einblick in die Freilandpädagogik, die inzwischen als ein in der Elementarpädagogik angesehenes Konzept etabliert ist und zunehmend an Ansehen gewonnen hat.

Zielgruppe

Träger, Leitungen und Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen.

Inhalte

Im Seminar geht es um:
- Die Grundidee und Zielsetzung der Freilandpädagogik
- Organisatorische Rahmenbedingungen
- Chancen für Erziehung, Bildung und Betreuung
- Einblick in laufende und neu gestartete Projekte freilandpädagogischer Arbeitsweisen.

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

24.03., 12.05., 23.06., 15.09. und 13.10.2023 Miesbach

Zertifizierung zu:
"Fachkraft für Freilandpädagogik"
Mit Kindern Natur-, Bewegungs- und Spielräume im Freien erschließen
Hybrid-Weiterbildung in 5 Modulen à 1 Tag
(Module 1, 2 und 5 als Präsenzveranstaltung, Module 3 und 4 in Zoom)

Freilandpädagogik ist ein seit 1997 etabliertes Konzept. Hintergrund dieses Konzeptes waren zahlreiche Hinweise aus Studien und Forschungsergebnissen, die damals schon deutlich machten, dass Natur-, Bewegungs- und Spielräume für Kinder in unserer Gesellschaft immer stärker eingeschränkt werden.

Kinder wollen draußen sein

Kinder leben heute aus unterschiedlichen Gründen überwiegend in Räumen. Dies führt nicht nur zu einer Entfremdung von der Natur, es schränkt auch ihren Bewegungsdrang, ihre gesundheitliche Entwicklung und die Bildungsmöglichkeiten der Kinder deutlich ein. Der Mangel an Bewegungs- und Spielmöglichkeiten werden sogar als bedeutende Ursache für Entwicklungsdefizite bei Kindern angesehen. Wie zahlreiche Studien belegen, sind Spiele draußen, insbesondere in einem möglichst wenig strukturierten Gelände weitaus variantenreicher und langandauernder als in Innenräumen.

Aus diesen Gründen ist es nicht nur wünschenswert, sondern sogar notwendig, auch das Umfeld einer pädagogischen Einrichtung – Straßen, Spielplätze, Kulturstätten, Naturräume wie Wälder, Wiesen etc. – in die pädagogische Arbeit einzubeziehen. Denn gerade die Vielfalt und Unterschiedlichkeit dieser Außenräume beeinflusst den psychischen und physischen Entwicklungsprozess der Kinder ebenso wie ihre Spiel-, Lern- und Bildungsprozesse.

Ein so verstandener ganzheitlicher Ansatz kommt der natürlichen Neugier, dem Forschergeist und dem nachhaltigen Lernen der Kinder sehr entgegen. Er fördert ihre Aufgeschlossenheit und ihr Interesse für Naturphänomene aller Art, für ökologische wie kulturelle Prozesse und integriert alle themenspezifischen Bildungs- und Erziehungsbereiche, wie sie im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan definiert sind.

Außerdem gilt: Kinder engagieren sich vor allem dann, wenn sie von zugewandten, responsiven und resonanzgebenden Erwachsenen begleitet werden, die eine Atmosphäre von Wohlbefinden und emotionaler Sicherheit schaffen. In einer solchen Atmosphäre werden positive Energien freigesetzt und Kinder aktivieren eine Vielzahl unterschiedlicher Potenziale.

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmer*innen qualifizieren sich für die pädagogische Arbeit der Freilandpädagogik durch Einbeziehung von Naturräumen, Sozialräumen und Kulturstätten (Öffnung nach Außen).

Sie wissen, dass Kinder sich vor allem dann engagieren, wenn sie von zugewandten, responsiven und resonanzgebenden Erwachsenen begleitet werden, die eine Atmosphäre von Wohlbefinden und emotionaler Sicherheit schaffen. In einer solchen Atmosphäre werden positive Energien freigesetzt und Kinder aktivieren eine Vielzahl unterschiedlicher Potenziale.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an alle in der Kindertagesbetreuung und in der Großtagespflege tätigen Pädagog*innen, die das Ziel verfolgen, sich gemeinsam mit den Kindern und viel Gestaltungslust und Kreativität Natur- und Sozialräume sowie Kulturstätten zu erschließen.
Bevorzugt eignet sich die Weiterbildung für die Arbeit mit 2-6 jährigen Kindern.

Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan

Die Inhalte dieser Weiterbildung entsprechen dem aktuellen Forschungsstand für Bildungs- und Erziehungsqualität des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung sowie den Bayerischen Bildungsleitlinien.

Das der Weiterbildung zugrundliegende Bild vom Kind

Der Weiterbildung liegt ein Bild vom Kind zugrunde, das es als kompetenten Menschen sieht, der von Anfang an erkundend mit seiner Umwelt in Beziehung tritt, seine Bildung und Entwicklung aktiv mitgestaltet und im Dialog mit anderen an allen Weltvorgängen teilnimmt, um sein Weltverständnis kontinuierlich zu erweitern.

Abschluss

Mit der erfolgreichen Absolvierung der Weiterbildung erhalten Sie das Zertifikat des IBB Miesbach überreicht:
"Fachkraft für Freilandpädagogik"

Kriterien für das Erlangen des Zertifikats

  • Teilnahme an allen Modulen
  • Engagiertes Mitwirken in allen Modulen
  • Praxistransfer der Modulinhalte in der Zeit zwischen den Modulen
  • Beteiligung an den Präsentationen im Abschlusskolloquium

Modul 1: Freitag, 24.03.2023 (Präsenz)
Zehn Thesen der Freilandpädagogik, physische und psychische Stabilität (E. Prokop)
Heimische Landschaft – Pflanzen, Bäume, Kleintiere (H. Österreicher)

Modul 2: Freitag, 12.05.2023 (Ganztages-Exkursion)
Nachhaltiges Lernen durch direktes Erleben und Handeln, Schulfähigkeit (E. Prokop)
Ökologische Zusammenhänge – ökologisches Handeln (H. Österreicher)
Dieser Modultag findet in jedem Fall als Exkursionstag in der Natur statt. Dabei werden keine besonderen Anforderungen an "Touren-Erfahrung" und Kondition gestellt, Sie sollten lediglich gerne draußen unterwegs sein wollen (und unter Umständen auch bei Regenwetter…). Alle Informationen zu Anfahrt, Wegstrecke und Tagesab-lauf erhalten Sie in Modul 1.

Modul 3: Freitag, 23.06.2023 (Online auf Zoom)
Kompetenz, Haltung und Rolle einer/s Freilandpädagogin/en(E. Prokop)
Naturerkundung mit Kindern: Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten (H. Österreicher)

Modul 4: Freitag, 15.09.2023 (Online auf Zoom)
Organisatorische Aspekte: Sicherheit, Hygiene, Notfallmanagement (E. Prokop)
Gefährdungspotenziale und Risiken durch Tiere und Pflanzen (H. Österreicher)

Modul 5: Freitag, 13.10.2023 (Präsenz)
Abschlusskolloquium. Genaue Vereinbarungen dazu gibt es im Modul 4.

Gliederung der Weiterbildung

Die Durchführung der Weiterbildung als Hybridveranstaltung verteilt sich auf fünf Tage im Zeitraum 24.03.2023 - 13.10.2023. Insbesondere der Exkursionstag verbindet Theorie und Praxis und soll vor allem le-bendige Anregungen für Ihre Praxis ermöglichen. Dabei werden die Referenten je nach Thematik gemeinsam oder im Wechsel agieren und Gruppenarbeiten betreuen.

Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche, aufeinander aufbauende Seminarinhalte. Die beiden Referenten beziehen sich dabei auf pädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte (Edeltraud Prokop) sowie umweltpädagogische und ökologische Aspekte (Herbert Österreicher).

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

22.03., 10.05., 21.06., 13.09. und 11.10.2023
Hybrid-Weiterbildung in 5 Modulen à 1 Tag
(Module 1, 2 und 5 als Präsenzveranstaltung, 3 und 4 Online in Zoom)

Zertifizierung zu:
"Fachkraft für Natur- und Umweltpädagogik in Kindertageseinrichtungen"
Natur- und Umweltpädagogik für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen
Weiterbildung in 5 Modulen (insgesamt 5 Tage)

Natur- und Umweltpädagogik als facettenreiches Erfahrungs- und Bildungsfeld

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen gewinnt vor dem Hinter-grund globaler ökologischer Veränderungen zunehmend an Bedeutung. Umweltbildung und -erziehung kann einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten, denn sie berührt viele Lebensbereiche, von der Naturbegegnung über Gesundheit und Werthaltungen bis hin zum Freizeit- und Konsumverhalten. Traditionell nimmt Natur- und Umweltpädagogik ihren Ausgang in der Begegnung mit der Natur, in Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen. Erweiterung hat dieser Erziehungs- und Bildungsbereich erfahren durch die Auseinandersetzung des Men-schen mit seinem Verhältnis zur Umwelt und ist eng mit der Entwicklung von Werthaltungen verbunden. Es geht durchaus auch um wirtschaftliches Wohlergehen des Menschen, jedoch müssen die Aspekte von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit im Mittelpunkt stehen, um den nachfolgenden Generationen die Lebensgrundlagen zu erhalten.

Bereits junge Kinder bringen die Voraussetzungen mit, diesem Ziel im Rahmen entwicklungsangemessener Lernprozesse zu entsprechen. Sie sind in der Lage, Verantwortung für eine Sache zu übernehmen und wollen dies auch.

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmer*innen qualifizieren sich für den Bildungs- und Erziehungsbereich Umwelt.

Sie werden befähigt, Kindern Bildungsräume zu eröffnen, die sie die Umwelt mit allen Sinnen erfahren und sie als unersetzlich und verletzlich wahrnehmen lassen. Sie erwerben eine grundsätzlich positive, weltoffene Haltung und sehen in kognitiven Aspekten (reiner Wissenserwerb) zwar wichtige, vor allem aber eine unterstützende Funktion zu. Sie entsprechen der Forderung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes nach vielfältigen Naturbegegnungen und berücksichtigen auch den Aspekt der Mensch-Natur-Beziehung sowie die Notwendigkeit der Verknüpfung mit anderen Bereichen wie etwa der naturwissenschaftlich-technischen Bildung.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an alle in der Kindertagesbetreuung und in der Großtagespflege tätigen PädagogInnen, die das Ziel verfolgen, sich gemeinsam mit den Kindern und viel Gestaltungslust und Kreativität Fragen von Umweltbildung und -erziehung zu widmen. Bevorzugt eignet sich die Weiterbildung für die Arbeit mit 2 – 10-jährigen Kindern.

Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan

Die Inhalte dieser Weiterbildung entsprechen dem aktuellen Forschungsstand für Bildungs- und Erziehungsqualität des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung sowie den Bayerischen Bildungsleitlinien.

Das der Weiterbildung zugrundliegende Bild vom Kind

Der Weiterbildung liegt ein Bild vom Kind zugrunde, das es als kompetenten Menschen sieht, der von Anfang an erkundend mit seiner Umwelt in Beziehung tritt, seine Bildung und Entwicklung aktiv mitgestaltet und im Dialog mit anderen an allen Weltvorgängen teilnimmt, um sein Weltverständnis kontinuierlich zu erweitern.

Abschluss

Mit der erfolgreichen Absolvierung der Weiterbildung erhalten Sie das Zertifikat des IBB Miesbach überreicht:
„Fachkraft für Natur- und Umweltpädagogik in Kindertageseinrichtungen“ (IBB)

Kriterien für das Erlangen des Zertifikats

  • Teilnahme an allen Modulen
  • Engagiertes Mitwirken in allen Modulen
  • Praxistransfer der Modulinhalte in der Zeit zwischen den Modulen
  • Beteiligung an den Präsentationen im Abschlusskolloquium

Modul 1: Mittwoch, 22.03.2023 (Präsenz)
„Ziele und Inhalte der Umweltpädagogik“
− Kindliche Neugier und Naturbegegnung
− entdeckendes und exemplarisches Lernen
− vom Umweltbewusstsein zum praktischen Umwelthandeln
− Vorbildfunktion und Werthaltungen
− Natur- und Umweltpädagogik für Kleinkinder
− Risiko und Risikobewusstsein

Modul 2: Mittwoch, 10.05.2023 (Ganztages-Exkursion)
„Naturphänomene wahrnehmen und verstehen“
− Naturerkundungen mit Kindern
− natürliche vs. künstliche Phänomene (Muster und Strukturen)
− Gesteine, Minerale und Böden
− Eigenschaften und Funktionen des Wassers
− Stoffkreisläufe: Entstehungs- und Umwandlungsprozesse bei ausgewählten Materialien
− Abfallverwertung und Recycling von Stoffen

Dieser Modultag findet als Exkursionstag in der Natur statt. Dabei werden keine besonderen Anforderungen an "Touren-Erfahrung" und Kondition gestellt, Sie sollten lediglich gerne draußen unterwegs sein wollen (unter Umständen auch bei Regenwetter…). Alle Informationen zu Anfahrt, Wegstrecke und Tagesablauf erhalten Sie in Modul 1.

Modul 3: Mittwoch, 21.06.2023 (Online auf Zoom)
„Wachstums- und Entwicklungsprozesse“
- Grundlegende Kenntnisse über Pflanzen und Wachstumsprozesse
- Naturkundliches und ökologisches Wissen
- Beeinträchtigung und Schutz von natürlichen Lebensräumen
- Klimawandel und Anpassungsstrategien an eine sich rasch verändernde Welt

Modul 4: Mittwoch, 13.09.2023 (Online auf Zoom)
„Gesucht: ein nachhaltiger Lebensstil“
- Ressourcennutzung und das Prinzip der Nachhaltigkeit
- Die Kita als umweltfreundliches System
- Projektarbeit zu Schwerpunktthemen und Zusammenarbeit mit externen Stellen und Fachleuten
- Lebensstil und Zukunftsperspektiven

Modul 5: Mittwoch, 11.10.2023 (Präsenz)
„Abschlusskolloquium“
Die Teilnehmer*innen der Weiterbildung haben erste Ideen für umweltpädagogische Projekte entwickelt und präsentieren diese im Abschlusskolloquium. Genaue Hinweise dazu gibt es im Modul 1.

Hinweise zu den Onlinemodulen auf der Plattform Zoom

Die Online-Module der Weiterbildung finden auf der Plattform Zoom statt. Die Teilnehmer*innen benötigen keine Vorkenntnisse für den Zugang zur Plattform Zoom. Falls nötig, ist der Veranstalter an diesen Tagen beim Einloggen gerne behilflich.

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

16.03., 18.05., 22.06., 21.09. und 18.10.2022 Miesbach

Zertifizierung zu:
"Fachkraft für Natur- und Umweltpädagogik in Kindertageseinrichtungen"
Natur- und Umweltpädagogik für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen
Weiterbildung in 5 Modulen (insgesamt 5 Tage)

Natur- und Umweltpädagogik als facettenreiches Erfahrungs- und Bildungsfeld

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen gewinnt vor dem Hinter-grund globaler ökologischer Veränderungen zunehmend an Bedeutung. Umweltbildung und -erziehung kann einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten, denn sie berührt viele Lebensbereiche, von der Naturbegegnung über Gesundheit und Werthaltungen bis hin zum Freizeit- und Konsumverhalten. Traditionell nimmt Natur- und Umweltpädagogik ihren Ausgang in der Begegnung mit der Natur, in Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen. Erweiterung hat dieser Erziehungs- und Bildungsbereich erfahren durch die Auseinandersetzung des Men-schen mit seinem Verhältnis zur Umwelt und ist eng mit der Entwicklung von Werthaltungen verbunden. Es geht durchaus auch um wirtschaftliches Wohlergehen des Menschen, jedoch müssen die Aspekte von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit im Mittelpunkt stehen, um den nachfolgenden Generationen die Lebensgrundlagen zu erhalten.

Bereits junge Kinder bringen die Voraussetzungen mit, diesem Ziel im Rahmen entwicklungsangemessener Lernprozesse zu entsprechen. Sie sind in der Lage, Verantwortung für eine Sache zu übernehmen und wollen dies auch.

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmer*innen qualifizieren sich für den Bildungs- und Erziehungsbereich Umwelt.

Sie werden befähigt, Kindern Bildungsräume zu eröffnen, die sie die Umwelt mit allen Sinnen erfahren und sie als unersetzlich und verletzlich wahrnehmen lassen. Sie erwerben eine grundsätzlich positive, weltoffene Haltung und sehen in kognitiven Aspekten (reiner Wissenserwerb) zwar wichtige, vor allem aber eine unterstützende Funktion zu. Sie entsprechen der Forderung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes nach vielfältigen Naturbegegnungen und berücksichtigen auch den Aspekt der Mensch-Natur-Beziehung sowie die Notwendigkeit der Verknüpfung mit anderen Bereichen wie etwa der naturwissenschaftlich-technischen Bildung.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an alle in der Kindertagesbetreuung und in der Großtagespflege tätigen PädagogInnen, die das Ziel verfolgen, sich gemeinsam mit den Kindern und viel Gestaltungslust und Kreativität Fragen von Umweltbildung und -erziehung zu widmen. Bevorzugt eignet sich die Weiterbildung für die Arbeit mit 2 – 10-jährigen Kindern.

Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan

Die Inhalte dieser Weiterbildung entsprechen dem aktuellen Forschungsstand für Bildungs- und Erziehungsqualität des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung sowie den Bayerischen Bildungsleitlinien.

Das der Weiterbildung zugrundliegende Bild vom Kind

Der Weiterbildung liegt ein Bild vom Kind zugrunde, das es als kompetenten Menschen sieht, der von Anfang an erkundend mit seiner Umwelt in Beziehung tritt, seine Bildung und Entwicklung aktiv mitgestaltet und im Dialog mit anderen an allen Weltvorgängen teilnimmt, um sein Weltverständnis kontinuierlich zu erweitern.

Abschluss

Mit der erfolgreichen Absolvierung der Weiterbildung erhalten Sie das Zertifikat des IBB Miesbach überreicht:
„Fachkraft für Natur- und Umweltpädagogik in Kindertageseinrichtungen“ (IBB)

Kriterien für das Erlangen des Zertifikats

  • Teilnahme an allen Modulen
  • Engagiertes Mitwirken in allen Modulen
  • Praxistransfer der Modulinhalte in der Zeit zwischen den Modulen
  • Beteiligung an den Präsentationen im Abschlusskolloquium

Modul 1: Mittwoch, 16.03.2022
„Ziele und Inhalte der Umweltpädagogik“
− Kindliche Neugier und Naturbegegnung
− entdeckendes und exemplarisches Lernen
− vom Umweltbewusstsein zum praktischen Umwelthandeln
− Vorbildfunktion und Werthaltungen
− Natur- und Umweltpädagogik für Kleinkinder
− Risiko und Risikobewusstsein

Modul 2: Mittwoch, 18.05.2022 (Ganztages-Exkursion)
„Naturphänomene wahrnehmen und verstehen“
− Naturerkundungen mit Kindern
− natürliche vs. künstliche Phänomene (Muster und Strukturen)
− Gesteine, Minerale und Böden
− Eigenschaften und Funktionen des Wassers
− Stoffkreisläufe: Entstehungs- und Umwandlungsprozesse bei ausgewählten Materialien
− Abfallverwertung und Recycling von Stoffen

Dieser Modultag findet als Exkursionstag in der Natur statt. Dabei werden keine besonderen Anforderungen an "Touren-Erfahrung" und Kondition gestellt, Sie sollten lediglich gerne draußen unterwegs sein wollen (unter Umständen auch bei Regenwetter…). Alle Informationen zu Anfahrt, Wegstrecke und Tagesablauf erhalten Sie in Modul 1.

Modul 3: Donnerstag, Mittwoch, 22.06.2022
„Wachstums- und Entwicklungsprozesse“
- Grundlegende Kenntnisse über Pflanzen und Wachstumsprozesse
- Naturkundliches und ökologisches Wissen
- Beeinträchtigung und Schutz von natürlichen Lebensräumen
- Klimawandel und Anpassungsstrategien an eine sich rasch verändernde Welt

Modul 4: Donnerstag, Mittwoch, 21.09.2022
„Gesucht: ein nachhaltiger Lebensstil“
- Ressourcennutzung und das Prinzip der Nachhaltigkeit
- Die Kita als umweltfreundliches System
- Projektarbeit zu Schwerpunktthemen und Zusammenarbeit mit externen Stellen und Fachleuten
- Lebensstil und Zukunftsperspektiven

Modul 5: Donnerstag, Dienstag, 12.10.2021
„Abschlusskolloquium“
Die Teilnehmer*innen der Weiterbildung haben erste Ideen für umweltpädagogische Projekte entwickelt und präsentieren diese im Abschlusskolloquium. Genaue Hinweise dazu gibt es im Modul 1.

Hinweise zu den Onlinemodulen auf der Plattform Zoom

Die Online-Module der Weiterbildung finden auf der Plattform Zoom statt. Die Teilnehmer*innen benötigen keine Vorkenntnisse für den Zugang zur Plattform Zoom. Falls nötig, ist der Veranstalter an diesen Tagen beim Einloggen gerne behilflich.

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

16.05., 20.06., 11.07., 26.09. und 17.10.2022 Miesbach

Zertifizierung zu:
"Fachkraft für Freilandpädagogik"
Mit Kindern Natur-, Bewegungs- und Spielräume im Freien erschließen
Weiterbildung in 5 Modulen (insgesamt 5 Tage)

Freilandpädagogik ist ein seit 1997 etabliertes Konzept. Hintergrund dieses Konzeptes waren zahlreiche Hinweise aus Studien und Forschungsergebnissen, die damals schon deutlich machten, dass Natur-, Bewegungs- und Spielräume für Kinder in unserer Gesellschaft immer stärker eingeschränkt werden.

Kinder wollen draußen sein

Kinder leben heute aus unterschiedlichen Gründen überwiegend in Räumen. Dies führt nicht nur zu einer Entfremdung von der Natur, es schränkt auch ihren Bewegungsdrang, ihre gesundheitliche Entwicklung und die Bildungsmöglichkeiten der Kinder deutlich ein. Der Mangel an Bewegungs- und Spielmöglichkeiten werden sogar als bedeutende Ursache für Entwicklungsdefizite bei Kindern angesehen. Wie zahlreiche Studien belegen, sind Spiele draußen, insbesondere in einem möglichst wenig strukturierten Gelände weitaus variantenreicher und langandauernder als in Innenräumen.

Aus diesen Gründen ist es nicht nur wünschenswert, sondern sogar notwendig, auch das Umfeld einer pädagogischen Einrichtung – Straßen, Spielplätze, Kulturstätten, Naturräume wie Wälder, Wiesen etc. – in die pädagogische Arbeit einzubeziehen. Denn gerade die Vielfalt und Unterschiedlichkeit dieser Außenräume beeinflusst den psychischen und physischen Entwicklungsprozess der Kinder ebenso wie ihre Spiel-, Lern- und Bildungsprozesse.

Ein so verstandener ganzheitlicher Ansatz kommt der natürlichen Neugier, dem Forschergeist und dem nachhaltigen Lernen der Kinder sehr entgegen. Er fördert ihre Aufgeschlossenheit und ihr Interesse für Naturphänomene aller Art, für ökologische wie kulturelle Prozesse und integriert alle themenspezifischen Bildungs- und Erziehungsbereiche, wie sie im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan definiert sind.

Außerdem gilt: Kinder engagieren sich vor allem dann, wenn sie von zugewandten, responsiven und resonanzgebenden Erwachsenen begleitet werden, die eine Atmosphäre von Wohlbefinden und emotionaler Sicherheit schaffen. In einer solchen Atmosphäre werden positive Energien freigesetzt und Kinder aktivieren eine Vielzahl unterschiedlicher Potenziale.

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmer*innen qualifizieren sich für die pädagogische Arbeit der Freilandpädagogik durch Einbeziehung von Naturräumen, Sozialräumen und Kulturstätten (Öffnung nach Außen).

Sie wissen, dass Kinder sich vor allem dann engagieren, wenn sie von zugewandten, responsiven und resonanzgebenden Erwachsenen begleitet werden, die eine Atmosphäre von Wohlbefinden und emotionaler Sicherheit schaffen. In einer solchen Atmosphäre werden positive Energien freigesetzt und Kinder aktivieren eine Vielzahl unterschiedlicher Potenziale.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an alle in der Kindertagesbetreuung und in der Großtagespflege tätigen Pädagog*innen, die das Ziel verfolgen, sich gemeinsam mit den Kindern und viel Gestaltungslust und Kreativität Natur- und Sozialräume sowie Kulturstätten zu erschließen.
Bevorzugt eignet sich die Weiterbildung für die Arbeit mit 2-6 jährigen Kindern.

Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan

Die Inhalte dieser Weiterbildung entsprechen dem aktuellen Forschungsstand für Bildungs- und Erziehungsqualität des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung sowie den Bayerischen Bildungsleitlinien.

Das der Weiterbildung zugrundliegende Bild vom Kind

Der Weiterbildung liegt ein Bild vom Kind zugrunde, das es als kompetenten Menschen sieht, der von Anfang an erkundend mit seiner Umwelt in Beziehung tritt, seine Bildung und Entwicklung aktiv mitgestaltet und im Dialog mit anderen an allen Weltvorgängen teilnimmt, um sein Weltverständnis kontinuierlich zu erweitern.

Abschluss

Mit der erfolgreichen Absolvierung der Weiterbildung erhalten Sie das Zertifikat des IBB Miesbach überreicht:
"Fachkraft für Freilandpädagogik"

Kriterien für das Erlangen des Zertifikats

  • Teilnahme an allen Modulen
  • Engagiertes Mitwirken in allen Modulen
  • Praxistransfer der Modulinhalte in der Zeit zwischen den Modulen
  • Beteiligung an den Präsentationen im Abschlusskolloquium

Modul 1: Montag, 16.05.2022
Zehn Thesen der Freilandpädagogik, physische und psychische Stabilität (E. Prokop)
Heimische Landschaft – Pflanzen, Bäume, Kleintiere (H. Österreicher)

Modul 2: Montag, 20.06.2022 (Ganztages-Exkursion)
Nachhaltiges Lernen durch direktes Erleben und Handeln, Schulfähigkeit (E. Prokop)
Ökologische Zusammenhänge – ökologisches Handeln (H. Österreicher)
Dieser Modultag findet in jedem Fall als Exkursionstag in der Natur statt.

Modul 3: Montag, 11.07.2022
Kompetenz, Haltung und Rolle einer/s Freilandpädagogin/en(E. Prokop)
Naturerkundung mit Kindern: Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten (H. Österreicher)

Modul 4: Montag, 26.09.2021
Organisatorische Aspekte: Sicherheit, Hygiene, Notfallmanagement (E. Prokop)
Gefährdungspotenziale und Risiken durch Tiere und Pflanzen (H. Österreicher)

Modul 5: Montag, 17.10.2021
Abschlusskolloquium. Genaue Vereinbarungen dazu gibt es im Modul 4.

Gliederung der Weiterbildung

Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche, aufeinander aufbauende Seminarinhalte. Die beiden Referenten beziehen sich dabei auf pädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte (Edeltraud Prokop) sowie umweltpädagogische und ökologische Aspekte (Herbert Österreicher).

Veranstalter und Kontaktdaten zur Anmeldung:
Seminarreihe des IBB Institut für Bildung und Beratung Miesbach GmbH
Josef-Lantenhammer-Platz 1, 83734 Hausham (IBB-Bildungszentrum)

https://ibb-miesbach.com/


 

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