Blauschote

Decaisnea fargesii

preview hoep 00010 decaisnea insignis blauschoteDie Blauschote oder Blaugurke fällt vor allem im Herbst auf, wenn der kleine Baum nach und nach seine gelb verfärbten Blätter verliert und die blau bereiften, gurkenartigen Samenschoten immer deutlicher hervortreten. Im Spätherbst, wenn das Laub meist schon ganz abgefallen ist, platzen die Früchte auf, und im Inneren der Schoten zeigen sich schwarze Samen, die von einer gallertartigen Masse umgeben sind.

In Südwestchina, wo das Gehölz seine Heimat hat und meist in Strauchdickichten wächst, werden die Früchte als Wildobst gesammelt.

Blumenkohl „Romanesco“

Brassica oleracea

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Die spiralige Anordnung der Blütenknospen des „Romanesco“ entspricht in besonders deutlicher Weise der berühmten Fibonacci-Zahlenreihe. Gleichzeitig bietet er ein gutes Beispiel für die Entwicklung der so genannten Selbstähnlichkeit und damit dem mathematischen Konzept fraktaler Strukturen.

Essen kann man ihn aber auch.

Brunnenkresse

Nasturtium officinale

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Wie manche andere Sumpf- und Wasserpflanzen wächst die Brunnenkresse in langen Trieben, die im kiesigen Grund eines Bachs oder im Schlamm eines Grabens immer wieder wurzeln und sich deshalb auch bei stärkerer Strömung gut verankern können. Die meist dunkelgrünen, leicht gefiederten Blätter und die rankenartigen Verzeigungen der hohlen Stängel helfen, die Pflanze von anderen Wasserpflanzen zu unterscheiden. Die Blätter schwimmen entweder an der Wasseroberfläche oder wachsen bis zu 30 Zentimeter in die Höhe. Blüten und Samen bilden sich allerdings vor allem an sonnigeren Plätzen

In feuchten Wäldern und an kleinen Bächen mit guter Wasserqualität kann man Brunnenkresse meist ohne allzu große Mühe finden und als schmackhafte Gewürzpflanze ernten – vorausgesetzt, die Pflanze kann eindeutig und richtig bestimmt werden. Das ist nicht nur für Kinder eine spannende und reizvolle Angelegenheit.

Probieren sollte man vor allem die jungen, hellgrünen Blätter der oberen Stängelregion, denn sie sind zart und schmecken am besten. Auch die Blüten können gegessen werden.

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